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Verbindliche Partnerschaften

«Wir fördern eine nachhaltige und regionale Beschaffung.»

Als Kantonalbank ist die BKB lokal in der Region verankert und setzt sich für eine prosperierende regionale Wirtschaft ein. Dies zeigt sich auch in der Beschaffung von Produkten und Dienstleistungen. Die BKB versucht, wo immer möglich und sinnvoll, Aufträge an lokale oder regionale Unternehmen zu vergeben und langfristige, vertrauensvolle Partnerschaften mit ihren Lieferanten einzugehen. Zudem hat sich die Bank zum Ziel gesetzt, bei der Beschaffung von Gütern und Dienstleistungen nebst wirtschaftlichen auch soziale und ökologische Kriterien anzuwenden. So trägt sie dazu bei, dass Gesellschaft und Umwelt weniger beeinträchtigt werden – durch die eigene Geschäftstätigkeit und durch jene ihrer Geschäftspartner.

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Soziale und ökologische Aspekte bei der Beschaffung

(GRI 103-1, 103-2, 103-3, 308-1, 414-1)

Nachhaltige Beschaffung fördert die Herstellung und die Nutzung von Gütern, Dienstleistungen und Bauwerken, die über ihren gesamten Lebensweg hohen wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Anforderungen genügen. Die BKB kann mit ihrer Einkaufspolitik durch die Nachfrage solcher Produkte einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten.

Als Orientierung für eine nachhaltige Beschaffung dienten der BKB bisher folgende drei Dokumente:

Da die Nachhaltigkeitsvereinbarung sowie die Beschaffungsrichtlinien nicht mehr alle relevanten ökologischen wie sozialen Nachhaltigkeitsaspekte abdecken, wurde im Berichtsjahr mit der Überarbeitung beider Dokumente begonnen. Bis Anfang 2022 sollen diese auf den aktuellen Stand gebracht werden. Die Inhalte der «Erklärung über die Einhaltung von Arbeitsbedingungen und der Arbeitsschutzbestimmungen» wurden dabei in die Nachhaltigkeitsvereinbarung integriert. Auch die Forderung zur Lohngleichheit wurde in die Vereinbarung mitaufgenommen. Denn mit der Unterzeichnung der Charta der Lohngleichheit in den staatsnahen Betrieben im Jahr 2020 bekennt sich die BKB zur Lohngleichheit im Unternehmen sowie im Rahmen ihrer Beschaffung.

«Neu überarbeitete Nachhaltigkeitsvereinbarung an rund 1200 aktive Lieferanten versandt.»

Neben der inhaltlichen Aktualisierung der Beschaffungsdokumente wurde auch bei der Umsetzung der Nachhaltigkeitsvereinbarung und der Beschaffungsrichtlinien Verbesserungspotenzial ermittelt, da die Dokumente bisher im Konzern nicht von allen Abteilungen eingesetzt wurden.

Diese inhaltlichen wie operativen Weiterentwicklungen erarbeitet die Fachstelle Nachhaltigkeit bis Ende 2022 gemeinsam mit dem Procurement sowie der Beratungsfirma BSD Consulting. Miteinbezogen sind auch alle für die Beschaffung relevanten Abteilungen der BKB. Das Ziel dabei ist es, die Nachhaltigkeit bei der Beschaffung stärker zu operationalisieren bzw. zu standardisieren und dafür geeignete Hilfsmittel zu schaffen, die konzernweit verbindlich eingesetzt werden.

Dabei werden für die relevantesten Warengruppen (Bau, Marketing und Events, Raumunterhalt, IT-Infrastruktur und «IT as a Service», Büromaterial und Drucksachen) Produktmerkblätter erstellt, die aufzeigen, auf welche Nachhaltigkeitskriterien bei diesen Warengruppen speziell geachtet werden muss. Zudem werden alle für die Beschaffung relevanten Personen hinsichtlich der Anwendung der Nachhaltigkeitsvereinbarung, der Beschaffungsrichtlinien und Produktmerkblätter im Jahr 2022 geschult.

Am 21.12.2021 wurde die aktualisierte Nachhaltigkeitsvereinbarung an 1200 aktive Lieferanten1 des Konzerns verschickt. Bis zum 31.12.2021 bestätigten bereits 250 Lieferanten die Nachhaltigkeitsvereinbarung online. Die übrigen aktiven Lieferanten wurden im Januar 2022 angeschrieben.

Zuständig für die Anwendung und Umsetzung der Nachhaltigkeitsvereinbarung sowie der Beschaffungsrichtlinien inklusive der Produktmerkblätter sind alle beschaffenden Abteilungen, insbesondere Procurement, Infrastruktur Services und Marketing.

Ausblick 2022

Die Einführung und Anwendung der Beschaffungsrichtlinien und Produktmerkblätter wird 2022 in einem Pilotprojekt geprüft, anschliessend überarbeitet und eingeführt. Entsprechend wurden folgende Ziele formuliert: Bis Ende 2022

1 Im Partnermanagementtool sind 3919 Lieferanten erfasst. Davon waren im Berichtsjahr 1543 aktiv, das heisst der Konzern BKB hat in den letzten 24 Monaten Umsatz mit ihnen gemacht. Weitere über 120 aktive Lieferanten der Abteilung Infrastrukturservices sind nicht im Tool erfasst.

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